Anke Hennig

Der Ursprung allen Lebens ist eine wachsende Zelle. Der Ursprung meiner Schmuckstücke ist ein dünner Faden. Seit Jahren sind die fast vergessene Flechttechnik aus dem 19.Jh 'Häkelgalon' und textile Schmuckexperimente die Pole, zwischen denen sich meine Arbeit bewegt.

In meiner neuen Broschenserie 'cocoon' beschäftige ich mich mit dem Werden in der Natur. Filigrane Leinen,- und Nylonfäden werden miteinander zu schlichten, flachen Bändern geflochten. Das einzelne Band wird zum Ausgangspunkt - Verdrehung, Umwicklung, Überlagerung, Vernetzung und Öffnung - es entstehen organische, zellulare Formen und Strukturen. Durch eine spezielle Färbetechnik wird der organische Charakter der Stücke noch verstärkt. Sie wirken nicht nur optisch, sondern haben eine haptische und sinnliche Qualität.

Es entstehen filigrane Schmuckstücke mit einer Leichtigkeit, Transparenz und einem plastischen Volumen, die ihren Ursprung kaum mehr erahnen lassen.

www.ankehennig.de

Vita

  • 1978: born in Halle (Saale)
  • 1996-2006: tudies in textile design with prof. Wieland Poser and jewellery art with prof. Daniel Kruger at University of Arts and Design Burg Giebichenstein halle
  • 2002: Talente - Internationale Handwerksmesse, Munich
  • 2007: nominated for talents, tendence messe, Frankfurt
  • 2008: scholarship by Kunststiftung Sachsen- anhalt
  • 2008: bkv-award 2008 - nominated for the finalists, Munich
  • Since 2009: own workspop in Dresden
  • 2016: nominated for arts & crafts design award
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