Kiho Kang

Der koreanische Keramiker baut seine Gefäße in schlichten, geometrischen Formen in Wulsttechnik auf. Die dadurch sichtbaren Fingerspuren verleihen seinen Arbeiten eine haptische Qualität, die beim Gießverfahren oder auch an der Drehscheibe verloren gehen würde. „Diese optische oder haptische Oberflächenwirkung meiner Fingerspuren ist nicht nur Dekorationszweck, sondern vielmehr Spur des Machens, der Zeit, des Nachdenkens und des Strebens“, erklärt Kiho Kang. Beim plastischen Formen treffe Bewusstes auf Unbewusstes und äußere sich als Verwirklichung der Persönlichkeit im Werk.

www.kangkiho.com

Vita

  • 1980 geboren in Jinhae, Südkorea
  • 1999-2009 Masterstudium Keramik, Kookmin Universität, Seoul, Südkorea
  • 2011-2014 Masterstudium künstlerische Keramik/Glas, Hochschule Koblenz
  • 2002-2003 Mitarbeiter für Ausstellung bei "World Ceramic Exposition Foundation", Südkorea
  • 2003-2004 Forscher für Ausgrabungen an dem Königlichen Brennofen-Museum in Seoul, Südkorea
  • 2008-2010 Hilfslehrer an der Kookmin Universität in Seoul, Südkorea
  • Seit 2012 Bayerischer Staatspreis; Talente-Preis; Justus-Brinkmann-Preis, Hamburg; Appoline Preis, Grassimesse Leipzig; Best Newcomer Preis, Ceramic Art London, Südwestdeutscher Keramikpreis, Westerwald Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
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