Susanne Schmitt

Susanne Schmitt sieht Hüte, wo andere keine sehen. Sie kann in Hüten denken und atmen. Susanne verbindet das Tragbare und die Kunst. An der Grenze zwischen dem Angewandten und dem Freien. Das können nur wenige: an dieser Schnittstelle zu arbeiten!

Hüte sind Kopfbedeckungen. Ein Hut kann auch Statussymbol sein. Ein Signet für das Interesse des Trägers oder der Trägerin an Qualität. In manchen Fällen geben sie Identität und Erdung. Wie etwa bei Joseph Beuys, der – ohne Hut gedacht – ein nervöser, fahriger Typ wäre. Oder beim alten Frank Lloyd Wright mit seinem filouhaften Deckelchen. Djuna Barnes mit dieser schicken, schrägen Kappe und dem hochumwickelten Hals mit Schluppe. Und dann die im Paris der 30er verlorenen Heldinnen von Jean Rhys, für die ein Hut, ein guter Mantel und ein starker Drink wichtiger sind als der Hunger.

www.schmitthut.de

Vita

  • 1973 geboren in Minden/Westfalen
  • 1994-1997 Tischlerlehre (rein schulische Ausbildung) mit abschließender Gesellenprüfung in Michaelstadt/Odenwald
  • 1997-1999 Modistenlehre mit abschließender Gesellenprüfung in Speyer
  • 2000 Gründung von "Schmitthut"
  • 2000-2005 eigenes Atelier im "Handwerkshaus", Ober-Ramstadt
  • 2002-2004 freie Mitarbeit am Staatstheater Darmstadt als Modistin
  • 2005 Eröffnung "SCHMITTHUT-Flagshipstore"
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