Gabi Veit

Capriccio
In der Musik nennt man capriccio den lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle und spielerische Überschreitung der Normen ohne die Norm ganz außer Acht zu lassen. Genau das macht Gabi Veit. Sie macht neue Löffel für die samtenen Vertiefungen in alten Boxen für Mokka- oder Vorlegelöffel. Immer die gleiche Vertiefung, jedes Mal ein anderer Löffel.

in mezzo
Zwischen Anfang und Ende liegt das Leben! Zwischendrin braucht es Vorsicht und Mut, Achtsamkeit und Frechheit, volle Kraft und viel Sensibilität. In der Mitte, in mezzo.

Schatzkammer
Im Garten vor der Haustür stehen einige Haselsträucher. Dort habe ich diese Haselnüsse mit den ausdrucksstarken Löchern gefunden. Der Rand jedes Lochs ist gezeichnet von den  Zähnen der Mäuse, die die Nüsse knacken. Zusammen eine aufgefädelte leere Vorratskammer. Was für ein Schatz!

www.gabiveit.it

Vita

  • 1968 geboren in Bozen
    Studium der Grafik in Innsbruck und Venedig
  • seit 1994 selbstständige Grafikerin im eigenen Grafikstudio "socom & Pierre" in Bozen
  • 2008-2011 Studium Zeitgenössischer Schmuck, Alchimia Florenz
  • seit 2011 eigene Werkstatt in Bozen und Zürich
  • 2014 Grassipreis der Galerie Slavik; Premio Fondazione Cominelli, San Felice/Benaco (special mention)
  • 2017 Eröffnung avrir, Werkstatt im Wöschhüsli, Aesch ZH
  • 2018 Masterpiece, formforum Schweiz
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